WEG-Verwaltung

Ladeinfrastruktur für 125 Stellplätze in einer Wohnanlage in Frankfurt am Main 

In vielen Wohnungseigentümergemeinschaften steigt der Bedarf an Ladepunkten schneller als die bestehende Infrastruktur angepasst werden kann. Besonders in größeren Tiefgaragen stoßen bestehende Hausanschlüsse, fehlende Lastmanagement-Konzepte und uneinheitliche Eigentümerinteressen schnell an Grenzen. Am Beispiel einer Wohnanlage in Frankfurt am Main mit 95 Wohneinheiten und 125 Stellplätzen zeigt sich, wie durch strukturierte Planung eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur geschaffen werden konnte.

95 verwaltete Einheiten
+ 125 Stellplätze
WEG in Frankfurt
35
aktive Ladepunkte
90
Stellplätze mit Ladeinfrastruktur
Ladeinfrastruktur für 125 Stellplätze in einer Wohnanlage in Frankfurt am Main 
Inhaltsverzeichnis
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Ausgangssituation: steigende Nachfrage, fehlende technische Grundlage

Die Eigentümergemeinschaft verwaltet eine Wohnanlage aus fünf Gebäudeteilen mit gemeinsamer Tiefgarage. Bereits 35 Eigentümer hatten den Wunsch nach einer eigenen Lademöglichkeit angemeldet. Gleichzeitig war absehbar, dass sich die Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich erhöhen würde.

Die vorhandene Elektroinfrastruktur war für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Wallboxen nicht ausgelegt. Der bestehende Hausanschluss hätte bei ungesteuerter Einzelinstallation mehrerer Wallboxen perspektivisch an seine Leistungsgrenzen geführt. Zusätzlich fehlten klare Regelungen zur Abrechnung, Zugänglichkeit, Wartung und späteren Erweiterung.

Ohne Gesamtkonzept drohten Einzellösungen mit hohen Folgekosten: mehrfaches Öffnen von Kabeltrassen, uneinheitliche Systeme verschiedener Hersteller und erneute Beschlussfassungen bei jeder weiteren Installation.

Unser Ansatz: Gesamtlösung statt Einzelmaßnahmen

Vivanta übernahm die vollständige Projektsteuerung für die Eigentümergemeinschaft. Ziel war es, eine kurzfristig nutzbare und langfristig skalierbare Infrastruktur zu schaffen.

Im ersten Schritt wurden technische Bestandsdaten aufgenommen: Hausanschlussleistung, Unterverteilungen, Brandschutzvorgaben, Leitungswege und Stellplatzstruktur. Parallel wurden die Eigentümerbedarfe erfasst, um den kurzfristigen sowie mittelfristigen Ausbau realistisch zu planen.

Auf dieser Basis wurden Fachunternehmen zur Angebotsabgabe eingeladen. Die Angebote wurden technisch, wirtschaftlich und hinsichtlich Erweiterbarkeit ausgewertet und in einer Beschlussvorlage für die Gemeinschaft aufbereitet.

Umsetzung: in 7 Monaten zur betriebsbereiten Lösung

Nach Beschlussfassung begann die Umsetzung mit klarer Taktung aller Gewerke. Innerhalb von rund 10 Wochen wurden folgende Maßnahmen realisiert:

  • Aufbau einer zentralen Unterverteilung für Ladeinfrastruktur  
  • Verlegung von rund 850 Metern Kabeltrasse in der Tiefgarage  
  • Vorbereitung von 90 Stellplätzen für spätere Nachrüstung  
  • Sofortige Installation von 35 aktiven Ladepunkten mit 11 kW pro Ladepunkt
  • Integration eines dynamischen Lastmanagementsystems  
  • Digitale Nutzerverwaltung und verbrauchsgenaue Abrechnung  
  • Kennzeichnung, Dokumentation und technische Abnahme  

Durch das Lastmanagement konnte auf eine kostenintensive Verstärkung des Netzanschlusses zunächst verzichtet werden. Die verfügbare Leistung wird automatisch auf aktive Ladepunkte verteilt.

Der Mehrwert für die Eigentümergemeinschaft:

Die Eigentümergemeinschaft erhielt eine Infrastruktur, die sowohl den heutigen Bedarf als auch zukünftiges Wachstum berücksichtigt.

Konkrete Vorteile des Projekts:

  • Sofortige Nutzung für 35 Stellplätze, Erweiterung ohne erneute Grundinstallation möglich  
  • Einsparung erheblicher Folgekosten durch einmalige Gesamtmaßnahme  
  • Transparente Stromabrechnung je Nutzer  
  • Wertsteigerung der Stellplätze und der Gesamtliegenschaft  
  • Höhere Attraktivität für Käufer und Mieter  
  • Beschlusskonforme und einheitliche technische Lösung für alle Eigentümer  

Bereits innerhalb der ersten Monate nach Inbetriebnahme gingen zahlreiche weitere Anfragen für zusätzliche Ladepunkte ein.

Fazit: Elektromobilität braucht Struktur, nicht Einzelentscheidungen

Gerade bei großen Liegenschaften entscheidet nicht die einzelne Wallbox über den Projekterfolg, sondern das Gesamtkonzept dahinter. In Frankfurt am Main konnte für 125 Stellplätze eine wirtschaftliche, erweiterbare und technisch saubere Lösung geschaffen werden – ohne unnötige Doppelarbeiten und ohne kurzfristige Übergangslösungen.

Vivanta begleitet Eigentümergemeinschaften bei komplexen Infrastrukturprojekten von der ersten Prüfung bis zur finalen Umsetzung – mit klaren Prozessen, belastbaren Zahlen und einem Fokus auf langfristigen Werterhalt.

"Die Abrechnung kam dieses Jahr zum ersten Mal pünktlich und ich habe sie endlich verstanden. Alleine deshalb hat sich schon der Wechsel gelohnt."

Sebastian S.
Immobilieneigentümer Berlin

Weitere Fallstudien

Ausgangssituation: Interesse vorhanden, Klarheit fehlte

Mehrere Eigentümer hatten den Wunsch geäußert, die Dachflächen zur Stromerzeugung zu nutzen und die Nebenkosten langfristig zu senken.

Gleichzeitig bestanden zahlreiche offene Fragen:

  • Ist die Dachfläche technisch geeignet?  
  • Welche Leistung wäre realistisch installierbar?  
  • Lohnt sich das Projekt wirtschaftlich?  
  • Wie kann erzeugter Strom genutzt werden?  
  • Welche Beschlüsse sind notwendig?  
  • Wer übernimmt Betrieb, Wartung und Abrechnung?  

Ohne belastbare Antworten bestand das Risiko, Angebote zu beauftragen, die weder vergleichbar noch umsetzungsreif gewesen wären.

Unser Ansatz: erst prüfen, dann investieren

Vivanta übernahm die vollständige Vorprüfung und Projektvorbereitung für die Eigentümergemeinschaft.

Im ersten Schritt wurden sämtliche objektrelevanten Grundlagen zusammengeführt:

  • Dachflächen, Ausrichtung und Verschattung  
  • Zustand des Dachs und Restnutzungsdauer  
  • Zählerstruktur und Allgemeinstromverbrauch  
  • Verbrauchsdaten der Gemeinschaftsanlagen  
  • Eigentümerstruktur und Beschlusserfordernisse  

Anschließend wurden Fachfirmen für eine technische Ersteinschätzung eingebunden und mehrere Nutzungsmodelle gegenübergestellt – darunter Volleinspeisung, Allgemeinstromversorgung und kombinierte Betreiberlösungen.

Analyse: belastbare Zahlen für die Gemeinschaft:

Die Prüfung ergab, dass auf den verfügbaren Dachflächen eine Anlage mit bis zu 115 kWp realisierbar wäre.

Für das Objekt wurden folgende Kennzahlen ermittelt:

  • Erwartete Jahresstromproduktion von ca. 120.700 kWh
  • Deckung eines Großteils des gemeinschaftlichen Allgemeinstroms  
  • Reduktion externer Strombezugskosten im Gemeinschaftsbereich  
  • Potenzielle CO₂-Einsparung von rund 48 Tonnen pro Jahr
  • Wirtschaftliche Amortisation nach 12 bis 15 Jahren

Zusätzlich wurde festgestellt, dass vor einer Umsetzung kleinere Instandsetzungsmaßnahmen an Teilflächen des Daches sinnvoll wären, um spätere Doppelarbeiten zu vermeiden.

Vorbereitung der Entscheidung

Vivanta bereitete die Ergebnisse verständlich und beschlussfähig für die Eigentümergemeinschaft auf.

Dazu gehörten:

  • Vergleich mehrerer Betreiber- und Finanzierungsmodelle  
  • Darstellung von Chancen, Risiken und laufenden Kosten  
  • Vorbereitung der Eigentümerversammlung  
  • Abstimmung mit Beirat und Verwaltungsbevollmächtigten  
  • Einholung konkreter Angebote für die nächste Projektphase  

Durch die strukturierte Aufbereitung konnte die Gemeinschaft erstmals auf Basis valider Zahlen statt auf Vermutungen entscheiden.

Mehrwert für die Eigentümergemeinschaft:

Die Vorab-Prüfung schuf Sicherheit vor einer Investition im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich.

Konkrete Vorteile:

  • Transparente Entscheidungsgrundlage für alle Eigentümer  
  • Vermeidung wirtschaftlich ungeeigneter Schnellentscheidungen  
  • Frühe Erkennung technischer Zusatzmaßnahmen  
  • Vergleichbare Angebote durch klare Leistungsdefinition  
  • Höhere Zustimmung innerhalb der Gemeinschaft  
  • Nachhaltige Perspektive für sinkende Betriebskosten und höhere Objektattraktivität  

Im Ergebnis beschloss die Gemeinschaft mit großer Mehrheit die Einleitung der Ausschreibungs- und Umsetzungsphase.

Fazit: erfolgreiche PV-Projekte beginnen nicht auf dem Dach, sondern in der Vorbereitung

Photovoltaik-Projekte in Eigentümergemeinschaften benötigen mehr als gute Absichten. Erst eine fundierte technische, wirtschaftliche und organisatorische Prüfung schafft die Basis für tragfähige Beschlüsse.

In Berlin wurde aus einem allgemeinen Wunsch ein konkret umsetzbares Projekt mit klaren Kennzahlen und realistischer Perspektive. Vivanta begleitet Eigentümergemeinschaften dabei von der Erstprüfung bis zur erfolgreichen Umsetzung.

Ausgangssituation: hoher Energieverbrauch und steigender Handlungsdruck

Die Wohnanlage aus dem Baujahr 1963 bestand aus insgesamt 25 Wohnungen und rund 1.800 m² Wohnfläche. Die zentrale Heizungsanlage arbeitete ineffizient, die Fassadendämmung entsprach nicht mehr dem Stand der Technik und zahlreiche Fenster wiesen hohe Wärmeverluste auf.

Die jährlichen Heizkosten der Gemeinschaft waren innerhalb von fünf Jahren um rund 80 % gestiegen. Gleichzeitig mehrten sich Rückfragen von Eigentümern zu Fördermöglichkeiten, Modernisierungspflichten und dem langfristigen Werterhalt der Immobilie.

Ein weiteres Problem: Frühere Instandhaltungen waren punktuell erfolgt, jedoch nie als Gesamtkonzept geplant worden. Dadurch fehlte eine belastbare Entscheidungsgrundlage für sinnvolle Sanierungsschritte.

Unser Ansatz: technische Maßnahmen mit wirtschaftlicher Klarheit verbinden

Vivanta übernahm die vollständige Projektbegleitung von der Erstbewertung bis zur Abnahme.

Im ersten Schritt wurde eine unabhängige Energieberatung beauftragt. Auf Basis der Bestandsdaten entstand ein Sanierungsfahrplan mit Priorisierung nach Wirtschaftlichkeit, Energieeinsparung und Umsetzbarkeit.

Parallel wurden Förderprogramme geprüft, Angebote eingeholt und die Eigentümergemeinschaft durch transparente Kostenmodelle auf die Beschlussfassung vorbereitet.

Nach gemeinsamer Entscheidung wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Erneuerung der zentralen Heizungsanlage  
  • Dämmung der obersten Geschossdecke  
  • Austausch von über 160 Fenstereinheiten  
  • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage
  • Energetische Dämmung der Fassade und Balkone  
  • Optimierung der Heizungssteuerung und Pumpentechnik  

Umsetzung: koordinierte Sanierung im laufenden Betrieb

Die Maßnahmen wurden in einem Zeitraum von 14 Monaten umgesetzt – bei durchgehend bewohnter Anlage.

Vivanta koordinierte alle beteiligten Fachfirmen, überwachte Termine, kontrollierte Leistungsstände und stellte die Kommunikation zwischen Eigentümern, Beirat und Dienstleistern sicher.

Besonderer Fokus lag auf einem reibungslosen Ablauf im Alltag der Bewohner:

  • Bauabschnitte mit minimaler Lärmbelastung  
  • Frühzeitige Information zu Zugangsterminen  
  • Regelmäßige Fortschrittsberichte an den Beirat  
  • Laufende Rechnungsprüfung und Budgetkontrolle  
  • Technische Vorabnahmen vor Schlussabnahme  

Trotz mehrerer zusätzlicher Einzelmaßnahmen blieb das Projekt im Rahmen des ursprünglich kalkulierten Budgets.

Der Mehrwert für die Eigentümergemeinschaft:

Bereits im ersten vollständigen Betriebsjahr nach Abschluss der Maßnahmen zeigten sich deutliche Ergebnisse:

  • Reduktion des Energieverbrauchs um rund 50 %  
  • Senkung der gemeinschaftlichen Heizkosten um rund 40 %  
  • Verbesserung der Energieeffizienzklasse des Gebäudes  
  • Höherer Wohnkomfort durch gleichmäßigere Wärmeverteilung  
  • Nachhaltige Reduktion künftiger Instandhaltungsrisiken  
  • Spürbare Attraktivitätssteigerung bei Vermietung und Verkauf  

Zusätzlich konnten genehmigte Fördermittel im 6-stelligen Bereich gesichert werden, wodurch die wirtschaftliche Belastung der Eigentümer deutlich reduziert wurde.

Fazit: energetische Sanierung braucht klare Führung

Energetische Modernisierung ist weit mehr als ein Handwerkerprojekt. Sie verlangt technische Expertise, kaufmännische Kontrolle und verlässliche Kommunikation mit allen Beteiligten.

In Düsseldorf konnte eine 25-Einheiten-Anlage innerhalb von rund 14 Monaten effizient modernisiert und wirtschaftlich neu aufgestellt werden. Vivanta begleitet Eigentümergemeinschaften dabei ganzheitlich – von der Förderprüfung bis zur finalen Abnahme.