nachhaltige, sichere Verwaltung.
Ausgangssituation: steigende Nachfrage, fehlende technische Grundlage
Die Eigentümergemeinschaft verwaltet eine Wohnanlage aus fünf Gebäudeteilen mit gemeinsamer Tiefgarage. Bereits 35 Eigentümer hatten den Wunsch nach einer eigenen Lademöglichkeit angemeldet. Gleichzeitig war absehbar, dass sich die Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich erhöhen würde.
Die vorhandene Elektroinfrastruktur war für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Wallboxen nicht ausgelegt. Der bestehende Hausanschluss hätte bei ungesteuerter Einzelinstallation mehrerer Wallboxen perspektivisch an seine Leistungsgrenzen geführt. Zusätzlich fehlten klare Regelungen zur Abrechnung, Zugänglichkeit, Wartung und späteren Erweiterung.
Ohne Gesamtkonzept drohten Einzellösungen mit hohen Folgekosten: mehrfaches Öffnen von Kabeltrassen, uneinheitliche Systeme verschiedener Hersteller und erneute Beschlussfassungen bei jeder weiteren Installation.
Unser Ansatz: Gesamtlösung statt Einzelmaßnahmen
Vivanta übernahm die vollständige Projektsteuerung für die Eigentümergemeinschaft. Ziel war es, eine kurzfristig nutzbare und langfristig skalierbare Infrastruktur zu schaffen.
Im ersten Schritt wurden technische Bestandsdaten aufgenommen: Hausanschlussleistung, Unterverteilungen, Brandschutzvorgaben, Leitungswege und Stellplatzstruktur. Parallel wurden die Eigentümerbedarfe erfasst, um den kurzfristigen sowie mittelfristigen Ausbau realistisch zu planen.
Auf dieser Basis wurden Fachunternehmen zur Angebotsabgabe eingeladen. Die Angebote wurden technisch, wirtschaftlich und hinsichtlich Erweiterbarkeit ausgewertet und in einer Beschlussvorlage für die Gemeinschaft aufbereitet.
Umsetzung: in 7 Monaten zur betriebsbereiten Lösung
Nach Beschlussfassung begann die Umsetzung mit klarer Taktung aller Gewerke. Innerhalb von rund 10 Wochen wurden folgende Maßnahmen realisiert:
- Aufbau einer zentralen Unterverteilung für Ladeinfrastruktur
- Verlegung von rund 850 Metern Kabeltrasse in der Tiefgarage
- Vorbereitung von 90 Stellplätzen für spätere Nachrüstung
- Sofortige Installation von 35 aktiven Ladepunkten mit 11 kW pro Ladepunkt
- Integration eines dynamischen Lastmanagementsystems
- Digitale Nutzerverwaltung und verbrauchsgenaue Abrechnung
- Kennzeichnung, Dokumentation und technische Abnahme
Durch das Lastmanagement konnte auf eine kostenintensive Verstärkung des Netzanschlusses zunächst verzichtet werden. Die verfügbare Leistung wird automatisch auf aktive Ladepunkte verteilt.
Der Mehrwert für die Eigentümergemeinschaft:
Die Eigentümergemeinschaft erhielt eine Infrastruktur, die sowohl den heutigen Bedarf als auch zukünftiges Wachstum berücksichtigt.
Konkrete Vorteile des Projekts:
- Sofortige Nutzung für 35 Stellplätze, Erweiterung ohne erneute Grundinstallation möglich
- Einsparung erheblicher Folgekosten durch einmalige Gesamtmaßnahme
- Transparente Stromabrechnung je Nutzer
- Wertsteigerung der Stellplätze und der Gesamtliegenschaft
- Höhere Attraktivität für Käufer und Mieter
- Beschlusskonforme und einheitliche technische Lösung für alle Eigentümer
Bereits innerhalb der ersten Monate nach Inbetriebnahme gingen zahlreiche weitere Anfragen für zusätzliche Ladepunkte ein.
Fazit: Elektromobilität braucht Struktur, nicht Einzelentscheidungen
Gerade bei großen Liegenschaften entscheidet nicht die einzelne Wallbox über den Projekterfolg, sondern das Gesamtkonzept dahinter. In Frankfurt am Main konnte für 125 Stellplätze eine wirtschaftliche, erweiterbare und technisch saubere Lösung geschaffen werden – ohne unnötige Doppelarbeiten und ohne kurzfristige Übergangslösungen.
Vivanta begleitet Eigentümergemeinschaften bei komplexen Infrastrukturprojekten von der ersten Prüfung bis zur finalen Umsetzung – mit klaren Prozessen, belastbaren Zahlen und einem Fokus auf langfristigen Werterhalt.
"Die Abrechnung kam dieses Jahr zum ersten Mal pünktlich und ich habe sie endlich verstanden. Alleine deshalb hat sich schon der Wechsel gelohnt."


