Blog

Immer auf dem neuesten Stand: In unserem Blog teilen wir fundiertes Expertenwissen, aktuelle Branchentrends und wertvolle Tipps für Sie als Eigentümer.

Was gibt´s Neues?

Thank you! Your submission has been received!
Oops! Something went wrong while submitting the form.

Ein Verwalterwechsel ist mehr als nur ein neuer Ansprechpartner. Er ist oft der Startschuss für eine bessere Organisation, transparentere Abläufe und eine stärkere Zusammenarbeit innerhalb der Eigentümergemeinschaft. Doch wie läuft ein Hausverwaltungswechsel eigentlich ab und wer übernimmt dabei welche Aufgaben?

Die 3 wichtigsten Dinge, die Sie über einen Hausverwaltungswechsel wissen sollten

1. Ein guter Wechsel beginnt mit der richtigen Vorbereitung

Bevor eine neue Hausverwaltung beauftragt wird, sollte die Eigentümergemeinschaft zunächst überlegen, welche Anforderungen sie an die zukünftige Verwaltung stellt. Gibt es bestimmte Leistungen, die verbessert werden sollen? Werden digitale Lösungen gewünscht oder steht eine persönliche Betreuung im Vordergrund?

Anschließend werden Angebote verschiedener Hausverwaltungen eingeholt und miteinander verglichen. Die Entscheidung für eine neue Verwaltung wird schließlich in der Eigentümerversammlung per Beschluss getroffen.

2. So läuft der Hausverwaltungswechsel ab

Nach der Beschlussfassung beginnt die eigentliche Übergangsphase. Die bisherige Hausverwaltung stellt alle wichtigen Unterlagen zur Verfügung und übergibt diese an die neue Verwaltung. Dazu gehören beispielsweise Abrechnungen, Wirtschaftspläne, Verträge mit Dienstleistern, Protokolle der Eigentümerversammlungen sowie Informationen zu Rücklagen und laufenden Maßnahmen.

Die neue Hausverwaltung prüft die Unterlagen, übernimmt bestehende Verträge und informiert Eigentümer, Dienstleister und Geschäftspartner über den Verwaltungswechsel. Ziel ist es, dass die Betreuung der Eigentümergemeinschaft ohne Unterbrechung weitergeführt werden kann.

3. Wer ist wofür verantwortlich?

Ein Hausverwaltungswechsel ist Teamarbeit. Die Eigentümergemeinschaft entscheidet, ob ein Wechsel stattfinden soll und beauftragt die neue Hausverwaltung.
Die bisherige Hausverwaltung ist verpflichtet, die Verwaltungsunterlagen ordnungsgemäß zu übergeben und den Wechsel zu unterstützen.
Die neue Hausverwaltung übernimmt anschließend die Organisation der Gemeinschaft. Sie richtet die Verwaltungsabläufe ein, prüft die Unterlagen, übernimmt die Kommunikation mit Eigentümern und Dienstleistern und führt die laufende Verwaltung fort.

Je besser alle Beteiligten zusammenarbeiten, desto reibungsloser gelingt der Übergang.

Illustration zum Ablauf eines Hausverwaltungswechsels

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist

Ein Hausverwaltungswechsel bedeutet nicht nur einen neuen Ansprechpartner, sondern legt oft auch den Grundstein für eine effizientere und transparentere Verwaltung der Eigentümergemeinschaft.

Mit einer guten Planung, vollständigen Unterlagen und einer klaren Kommunikation lassen sich Unsicherheiten vermeiden und die neue Verwaltung kann ihre Arbeit von Beginn an erfolgreich aufnehmen.

Unser Tipp

Beginnen Sie frühzeitig mit der Suche nach einer neuen Hausverwaltung und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die angebotenen Leistungen.
Achten Sie außerdem darauf, dass der Verwalter eine Zertifizierung nach dem Wohnungseigentumsgesetz hat. Diese ist seit dem 01.12.2023 verpflichtend für eine ordnungsgemäße Verwaltung und bescheinigt, dass der Verwalter über die notwendigen rechtlichen, kaufmännischen und technischen Kenntnisse verfügt.
Geeignete Verwaltungen finden Sie zum Beispiel über regionale Branchenverzeichnisse oder die Verwaltersuche von Berufsverbänden.

Neugierig, woran Sie eine gute Hausverwaltung erkennen und welche Leistungen wirklich wichtig sind?
Interessiert sein heißt informiert sein – unser Blog bringt Sie auf den neuesten Stand rund um das Thema Hausverwaltung.

Ein Hausmeister für alles oder je nach Bedarf der passende Fachbetrieb?

Für viele Wohnungseigentümergemeinschaften ist diese Frage ein wichtiger Bestandteil der laufenden Bewirtschaftung. Die Entscheidung wirkt sich nicht nur auf die Kosten aus, sondern auch auf den organisatorischen Aufwand, die Reaktionszeiten bei Schäden und die Qualität der Betreuung des Gemeinschaftseigentums. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Ob ein Hausmeisterservice oder externe Dienstleister besser geeignet sind, hängt vor allem von Größe, Ausstattung und Betreuungsbedarf der jeweiligen WEG ab.



Welche Aufgaben übernimmt ein Hausmeister?

Ein Hausmeister ist häufig die erste Anlaufstelle vor Ort. Er übernimmt wiederkehrende Aufgaben im Gemeinschaftseigentum, erkennt Mängel frühzeitig und unterstützt die Verwaltung im laufenden Objektbetrieb.

Typische Aufgaben sind zum Beispiel:

  • Reinigung und Pflege von Treppenhäusern, Fluren und Außenanlagen
  • Bereitstellung und Rückstellung der Mülltonnen
  • regelmäßige Kontrollgänge zur Erkennung von Schäden oder Mängeln
  • Kontrolle von Beleuchtung, Türen, Heizungsräumen oder anderen Gemeinschaftsbereichen
  • kleinere Reparaturen, etwa das Austauschen von Leuchtmitteln oder das Ölen von Schlössern
  • Weiterleitung von Schadensmeldungen an die Verwaltung
Illustration zu den Aufgaben eines Hausmeisters


Beauftragung externer Dienstleister

Einzelne Aufgabenbereiche können, andere sollten sogar, an spezialisierte Fachbetriebe vergeben werden. Je nach Leistung übernehmen Fach- oder Wartungsfirmen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Reinigungsunternehmen für Treppenhaus-, Glas- oder Sonderreinigungen
  • Garten- und Landschaftsbaubetriebe für Grünflächenpflege, Laubentsorgung oder Winterdienst
  • SHK-Fachbetriebe für Wartung und Reparatur von Heizungs-, Klima- und Sanitäranlagen
  • Elektrofachbetriebe für Beleuchtung, Klingelanlagen, Elektroinstallationen oder Ladeinfrastruktur
  • Aufzugsfirmen für Wartung, Prüfvorbereitung und Notfallbereitschaft
  • Schädlingsbekämpfer bei Befall durch Ratten, Wespen oder anderen Schädlingen
  • Schlüsseldienste für Schließanlagen, Notoffnungen oder Schlossaustausch
Illustration zu externen Dienstleistern für die WEG

Der Vergleich auf einen Blick

Koordinationsaufwand & Verantwortung: Ein Hausmeisterservice bietet Ihnen einen festen Ansprechpartner vor Ort und bündelt Verantwortung sowie Aufgaben zentral. Bei externen Dienstleistern müssen Sie hingegen mehrere Verträge, Betriebe und Kommunikationswege separat koordinieren.

Reaktionszeit & Flexibilität: Ein Hausmeister ist regelmäßig vor Ort, sorgt für Kontinuität und kann kleine Mängel meist sofort beheben. Einzelne Fachbetriebe kommen erst nach Beauftragung (je nach Verfügbarkeit), bieten dafür aber maximale Flexibilität bei Bedarf und Anbieterwechsel.

Qualität & Fachwissen: Ein Hausmeisterservice deckt allgemeine Kontroll-, Pflege- und Organisationsaufgaben ideal ab. Bei technischen, sicherheitsrelevanten oder Gewährleistungsarbeiten sind spezialisierte Fachbetriebe klar im Vorteil.

Wann lohnt sich ein Hausmeisterservice?

  • Bei Objekten mit komplexer Infrastruktur (z. B. Tiefgarage, Aufzug, große Außenanlagen)
  • Für Gemeinschaften, die einen festen Ansprechpartner vor Ort wünschen und den eigenen Abstimmungs- sowie Kontrollaufwand minimieren wollen

Wann ist die Beauftragung externer Dienstleister sinnvoller?

  • Für kleinere WEGs oder Objekte mit geringem Pflege- und Kontrollbedarf
  • Bei rein saisonalen, anlassbezogenen Leistungen oder wenn Kosten streng bedarfsgerecht gehalten werden sollen
  • Wenn bereits bewährte Fachbetriebe das Objekt kennen oder die Arbeiten spezielles Fachwissen und rechtliche Gewährleistung erfordern
Illustration zum Vergleich Hausmeisterservice und externe Dienstleister


Unser Tipp

Prüfen Sie regelmäßig, welche Leistungen Ihre WEG tatsächlich benötigt und ob diese dauerhaft oder nur bei Bedarf anfallen. So können Sie unnötige Kosten vermeiden und stellen sicher, dass Aufgaben klar verteilt und zuverlässig erledigt werden.

Neugierig, wann neben dem Hausmeister andere externe Fachkräften für Energieeffizienz oder Sanierungen zum Einsatz kommen?
Interessiert sein heißt informiert sein – unser Blog bringt Sie auf den neuesten Stand rund ums Thema Hausverwaltung.

Wussten Sie, dass Sie an Ihrer eigenen Wohnung nicht immer alles selbst entscheiden können?

Nicht alles, was Ihnen gehört, liegt wirklich in Ihrer Hand – zumindest dann nicht, wenn Sie Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) sind. Hinter den Begriffen WEG und Mietshaus steckt ein grundlegender Unterschied, der weitreichende Konsequenzen für Eigentümer, Mieter und das tägliche Zusammenleben hat.

Illustration eines Mietshauses

Wer besitzt was? – Der entscheidende Unterschied

Der größte Unterschied liegt im Eigentum:

Bei einem Mietshaus gehört das gesamte Gebäude einer einzigen Person. Alle Wohnungen sind in einer Hand, und dieser Eigentümer vermietet sie an Mieter. Entscheidungen über Renovierungen, Reparaturen oder Modernisierungen trifft er allein. Mieter haben lediglich ein Mitspracherecht bei Themen, die ihre Wohnung direkt betreffen.

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft hingegen gehört jede Wohnung einem eigenen Eigentümer. Gleichzeitig teilen sich alle das sogenannte Gemeinschaftseigentum – also zum Beispiel Treppenhäuser, Dach, Fassade, Gartenanlagen oder technische Einrichtungen.

Da hier mehrere Personen beteiligt sind, werden Entscheidungen über das Gemeinschaftseigentum gemeinsam getroffen – in der Eigentümerversammlung, etwa bei Sanierungen oder der Beauftragung einer Hausverwaltung.

Illustration zur Wohnungseigentümergemeinschaft

Die 3 wichtigsten Unterschiede im Alltag

1. Verantwortung

Als Mieter in einem Mietshaus müssen Sie sich kaum um Verwaltung oder Instandhaltung kümmern – das übernimmt der Eigentümer oder seine Hausverwaltung.

Als Eigentümer in einer WEG tragen Sie hingegen Mitverantwortung für das gesamte Gebäude, auch wenn es nur „Ihre“ Wohnung ist.

2. Mitbestimmung

In der WEG haben Sie ein Stimmrecht bei Entscheidungen rund um das Gemeinschaftseigentum. Sie gestalten also aktiv mit – müssen sich aber auch mit anderen Eigentümern abstimmen.

Im Mietshaus hingegen entscheidet der Eigentümer allein. Mieter können lediglich Vorschläge machen.

3. Kostenverteilung

In einer WEG werden Kosten wie Nebenkosten oder Instandhaltungsrücklagen unter allen Eigentümern aufgeteilt.

Im Mietshaus trägt der Eigentümer die Kosten, legt diese jedoch teilweise über die Miete auf die Mieter um.

Warum es sich lohnt, den Unterschied zu kennen

Wer die Unterschiede versteht, kann besser einschätzen, welche Wohnform zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Möchten Sie möglichst wenig Verantwortung und klare Zuständigkeiten? Oder legen Sie Wert darauf, mitentscheiden zu können – auch wenn das Abstimmungen mit anderen erfordert?

Kurz gesagt:
Im Mietshaus gehört alles einer Person, während Mieter den Komfort genießen, ohne Verantwortung zu tragen. In einer WEG besitzt jeder Eigentümer nur einen Teil – und damit auch einen Teil der Verantwortung. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und müssen abgestimmt werden.

Illustration zum Unterschied zwischen WEG und Mietshaus

Unser Tipp

Wenn Sie über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenken, lohnt es sich, sich frühzeitig mit den Abläufen einer WEG vertraut zu machen. So vermeiden Sie Überraschungen bei Sanierungen, Rücklagen oder Eigentümerversammlungen.

Neugierig, welche Wohnform besser zu Ihren Bedürfnissen passt und worauf Sie als Eigentümer oder Mieter achten sollten?

Interessiert sein heißt informiert sein – unser Blog bringt Sie auf den neuesten Stand rund um das Thema Hausverwaltung.

Die Eigentümerversammlung kann man wie das Steuerzentrum einer WEG sehen:
Hier laufen alle Fäden zusammen, Pläne werden abgestimmt und Entscheidungen getroffen – während die Hausverwaltung dafür sorgt, dass alles reibungslos läuft.

Illustration zur Eigentümerversammlung in der WEG

Warum eine Eigentümerversammlung wichtig ist

Jede Eigentümergemeinschaft ist verpflichtet, mindestens einmal im Jahr eine Eigentümerversammlung abzuhalten. Dort werden alle wichtigen Angelegenheiten besprochen und beschlossen, die das Gemeinschaftseigentum betreffen – vom Hausgeld über Instandhaltungen bis hin zu größeren Sanierungsmaßnahmen.

Zusätzlich können außerordentliche Versammlungen einberufen werden, wenn dringende Themen nicht bis zur nächsten regulären Versammlung warten können.

Viele Hausverwaltungen bieten heute auch hybride Optionen an, sodass Eigentümer bequem online teilnehmen und abstimmen können – praktisch, wenn nicht alle vor Ort sein können.

Illustration zur hybriden Eigentümerversammlung

Die wichtigsten Punkte, die Sie über Eigentümerversammlungen wissen sollten

1. Themen & Entscheidungen

In der Versammlung geht es vor allem um das Gemeinschaftseigentum. Typische Punkte sind:

  • Abnahme des Wirtschaftsplans und Festlegung des Hausgelds
  • Genehmigung der Hausgeldabrechnung
  • Planung von Instandhaltungsmaßnahmen wie Dachreparaturen oder Fassadensanierungen
  • Beauftragung von Handwerkern oder Dienstleistern
  • Änderungen der Hausordnung oder Nutzungsrechte (z. B. Genehmigung gewerblicher Nutzung)
  • Wahl oder Entlastung der Hausverwaltung

2. Rolle der Hausverwaltung

Die Hausverwaltung spielt eine zentrale organisatorische Rolle:

  • Vorbereitung der Versammlung
  • Versand der Einladungen
  • Festlegung der Tagesordnung
  • Bereitstellung aller Unterlagen wie Abrechnungen oder Kostenvoranschläge

Während der Versammlung protokolliert die Verwaltung die Beschlüsse, beantwortet Fragen und setzt die gefassten Maßnahmen um. Die Entscheidungen selbst treffen immer die Eigentümer.

3. Ablauf & Mitwirkung

Eine typische Versammlung beginnt mit der Begrüßung durch die Hausverwaltung und der Feststellung der Beschlussfähigkeit. Danach wird die Tagesordnung Punkt für Punkt abgearbeitet.

Jeder Eigentümer kann Fragen stellen, Vorschläge einbringen und abstimmen. Die Abstimmungen erfolgen meist nach den Miteigentumsanteilen, sodass Eigentümer mit größeren Anteilen mehr Gewicht haben. Am Ende wird ein Protokoll erstellt, das allen Eigentümern zugänglich gemacht wird.

Illustration zum Ablauf einer Eigentümerversammlung

Unser Tipp

Bereiten Sie sich gut vor: prüfen Sie die Unterlagen, notieren Sie Fragen und bringen Sie Ihre Stimme aktiv ein. So stellen Sie sicher, dass Ihre Interessen vertreten werden.

Neugierig, wie Sie als Eigentümer Ihre Rechte in der WEG optimal nutzen und gemeinsam mit der Hausverwaltung Entscheidungen effizient umsetzen können?

Interessiert sein heißt informiert sein – unser Blog bringt Sie auf den neuesten Stand rund ums Thema Hausverwaltung.

Für diese Auswahl wurden keine Fallstudien gefunden.

Bereit für weniger Aufwand und mehr Zeit?

Wir gestalten Ihren Wechsel zu vivanta unkompliziert und sorgen für eine nachhaltige, sichere Verwaltung.